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26. June 2007

Im Reportagenblog stehen ja gar keine Reportagen! - Stimmt.

Jede Reportage bedingt, dass ein Autor, eine Autorin vor Ort ist, mit eigenen Augen sieht und mit eigenen Ohren hört. Dazu braucht es Zeit, Geduld, eine Berufung und womöglich gar jemanden, der dafür bezahlt.

Ich bin kein Reporter und lebe nicht von der Reportage. Allenfals für sie. Ein Bisschen zumindest. Darum habe ich beschlossen, hier über Reportagen zu schreiben.

Ich liebe Reportagen wegen dem, was fremd ist und weil sie lang sind. Sie sind damit das Gegenstück zum meisten, das ich sonst - und ganz besonders im Internet - lese. Das Reportagenblog ist eine Einladung, in die Fremde zu streifen und in die Tiefe zu tauchen.

Manche Reportagen gibt es online und ich gebe mir selbstversädlich Mühe, diese auch ordentlich zu verlinken. Manche gibts hingegen nur gedruckt zu lesen und gegen Geld. Weder ist das eine allein ein Grund für eine Besprechung, noch das andere ein Grund, auf eine solche zu verzichten.

Ein Grund ist hingegen die Aktualität - nicht jedoch das Erscheinungsdatum einer Reportage. Ich werde mir daher auch erlauben, längst erschienene Artikel zu besprechen.

Ich werde hier Reportagen vorstellen, kommentieren, zusammenfassen, mitunter kritisieren. Ich tue dies als Dilettant. Das Reportagenblog ist und kann darum keine Anleitung sein, es ist kein Reportageblog.

Ich bin Oliver Graf und ich betreibe dieses Blog allein. Das braucht nicht so zu bleiben. Wer die Lust an der Reportage teilt und wer seine (Lese-)Erfahrung mit mir und einem Publikum teilen möchte, ist zur Mitarbeit herzlich eingeladen. Sie ist in jedem Fall und bis auf weiteres unentgeltlich. Ich bin erreichbar unter oliver.graf [at] gmail.com

Besprechungsvorschläge nehme ich gern entgegen.

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