Nominierte 3+4: Literarische Raubtiere und ein Oscar
8. May 2008
Am 9. Mai ist es soweit: In Hamburg wird zum 31. Mal der Egon Erwin Kisch Preis verliehen (seit 2005 offiziell unter dem Namen Henri Nannen Preis für die Beste Reportage).
Von den 328 eingereichten Reportagen aus 92 Zeitungen und Magazinen hat die Jury im März 08 bereits vier ausgewählt. Zwei davon habe ich im Reportagenblog bereits vorgestellt (Jürgen Leinemann und Sabine Rückert), zwei bin ich schuldig geblieben: Alexander Smoltczyk und Alexander Osang. Voilà les deux.
Alexander Smoltczyk: Unter Wölfen. Erschienen im Spiegel vom 15. Oktober 2007.
Schriftsteller sind “einsame, marktscheue Existenzen. Sie ringen mit ihren Romanfiguren, nicht gern mit Managern”. So stellen wir uns die noble Sphäre der Literatur vor. Und so schildert sie uns Smoltczyk. Doch auch Manuskripte werden gehandelt. Und wie:
“‘Ed Vicor senkt die Stimme: “Es war ein Gladiatorenkampf. Noch nie in meiner Laufbahn habe ich für etwas so viel Geld bekommen.’ Und er hätte gern, so heisst es, noch 700′000 Euro pro Land dazu.”
Dieses Etwas sind zehn zusammengeheftete Seiten (plus die Rechte auf mehr). Diktiert hat sie Rolling-Stones-Gittarist Keith Richards. Nicht ganz wörtlich, aber ungefähr, auf einem einstündigen Tonband.
Gehandelt wird dieses “Exposé” am Rand der Frankfurter Buchmesse und zwar von einem Literaturagenten (Ed Victor). Der ist nicht der einzige Agent und Keith Richard nicht der einzige Promi, der in Smoltczyks Reportage vorkommt.
“‘Wylie ist ein Raubtier’, sagt Andrew Nurnberg, auch er ein Alphatier der Branche [...]. ‘Aber er hat unseren Job prickelnder gemacht. Keiner kann sich seiner Autoren mehr sicher sein.’”
“Er hat unter anderen Salman Rushdie, Susan Sontag und W.G Seebald ihren Stammagenten und Hausverlagen entrissen, allesamt linke Autoren. Aber Wylies sechs- und siebenstelligen Argumenten konnten sie sich nicht entziehen.”
Smoltczyks Thema ist die Branche. Der Text liest sich gut, weil man diese Szene kaum kennt und weil Smoltczyk eine spitze Feder hat. Was bisweilen aber auch ins Geschmacklose kippt (”Der Deutsche negert eben gern”).
Zuletzt schüttelt man als Literaturliebhaber resigniert den Kopf ob soviel schnöder Geschäftsttüchtigkeit. Das Kopfschütteln ist indes kalkuliert. Die Reportage erhält einen klaren Fluchtpunkt, der aber nicht in die Tiefe führt, sondern sich damit begnügt zu unterhalten.
Alexander Osang: Das leben neben dem anderen. Erschienen im Spiegel vom 5. März 2007.
Osangs Reportage handelt vom Schauspieler Ulrich Mühe, der im Film “Das Leben der Anderen” einen Stasi-Hauptmann spielt und dafür unter anderem mit dem Europäischen Filmpreis für den Besten Schauspieler ausgezeichnet wurde. Der Regisseur des Films, Florian Henckel von Donnersmarck, konnte am 25. Februar 2007 in Los Angeles den Preis für den Besten fremdsprachigen Film entgegennehmen.
Ulrich Mühe ist in Sachsen aufgewachsen, ein zurückaltender, ruhiger Typ. Donnersmarck dagegen ist weltmännisch, stammt aus einer schlesischen Adelsfamilie, ist gewöhnt im Mittelpunkt zu stehen.
“Seine [Donnersmarcks] Familienwurzeln lassen sich bis ins 14. Jahrhundert verfolgen, er hat in Oxford und Leningrad studiert, er ist verheiratet, hat zwei Kinder und hat als Junge in New York [...] gespielt [...]. Donnersmarck ist ein beeindruckender Mann, und manchmal schaut ihn Ulrich Mühe an wie seinen Vater.”
Dies obwohl Mühe 20 Jahre älter ist als Donnersmarck mit Jahrgang 1973. Eine wunderschöne kleine Szene ist die:
“Mühe [...] hat Clint Eastwood getroffen und im gesagt, dass er seine Filme mag.
Und was hat Easwood gesagt?
‘Danke’, sagt Mühe.”
Osang erklärt die Unterschiede zwischen Mühe und Donnersmark, geht ihren Biographien nach, in zahlreichen Schleifen. Dazu begleitet er Ulrich Mühe die vier Tage von dessen Ankunft in Los Angeles bis kurz nach der Preisverleihung.
Und dann gibt es diese Geschichte mit Mühes Ex-Frau Jenny Gröllmann. Donnersmarck hatte nicht nur einen Film gedreht, sondern auch noch ein Buch dazu herausgegeben. In diesem Buch sagt Mühe über seine damalige Frau, sie habe bei der Staatssicherheit als IM gearbeitet. Gröllmann ging gerichtlich gegen die Aussage vor und der Verlag musste das Buch zurückziehen.
Alle diese Elemente und Ebenen verweben sich zu einer ziemlich komplexen Geschichte, die sich mir nicht gerade leicht erschlossen hat, was wohl auch damit zu tun hat, dass ich den Film nicht kenne. Am 22. Juli 2007 schliesslich, wenige Wochen nach Veröffentlichung der Reportage, ist Ulrich Mühe an einem Karzinom gestorben.
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Nominierte 1/4: Jürgen Leinemanns verflixtes 70. Jahr
22. March 2008
Die Jury des Henri Nannen-Preises hat “Das verflixte 70. Jahr” von Jürgen Leinemann für die Kategorie “Reportage” (d.h. für den Egon Erwin Kisch-Preis) nominiert. Von den insgesamt vier Nominationen in dieser Kategorie ist dies zweifellos die kontroverseste. Dass dies auch in der Jury so gewesen sein dürfte, ist daran abzulesen, dass zum ersten Mal überhaupt vier statt drei Beiträge ausgewählt wurden.
Jürgen Leinemann war 35 Jahre lang Journalist beim Spiegel, bis er Anfang 2007, wenige Monate vor seinem 70. Geburtstag, in den Ruhestand trat und kurz darauf an einem lebensbedrohenden Zungenkrebs erkrankte.
Wie der Titel vermuten lässt, ist Leinemanns Text autobiographisch. Er ist gut geschrieben und man wünschte, die Nominierung habe die Kraft, Krankheit - ja gar den Tod - zu verscheuchen. Doch die Frage ist: kann man ihn als Reportage lesen?
Natürlich haben Reportagen fast zwangsläufig einen autobiografischen Anteil indem sie dokumentieren, was ihr Autor erlebt hat. Es steht nirgends geschrieben, wie gross dieser Anteil sein darf, wie gross er sein muss.
Es gibt Reportagen, in denen macht sich der Autor fast unsichtbar. Er taucht ein in seinen oder seine Protagonistin, schildert von dem Material nur, was diese gesehen, erlebt haben kann.
Und es gibt Reportagen, in denen ist der Autor selbst der Protagonist, der im Zentrum steht. Dass dies nicht immer funktioniert, kommentiert Tom Wolfe (The New Journalism, 1973) am Beispiel von Norman Mailer. Dieser hatte die autobiografische Methode erfolgreich bei seinem “Marsch aufs Pentagon” (The Armies of the Night, 1968) angewandt, scheiterte jedoch (nach Ansichts Wolfes) kläglich beim Versuch, auch die erste Mondlandung (Of a Fire on the Moon, 1970) in dieser Art zu inszenieren:
“Why did it fail so badly? Because this time he was not, in fact, a leading character in the event, and his use of an autobiographical point of view merely set up a clumsy and tedious distraction in the foreground, viz., himself.”
Scheitert Jürgen Leinemann? Nicht als Erzähler. Die kleinen Dialoge mit dem stürmischen Dr. W. beispielsweise sind hervorragend:
“Eher beiläufig teilt er mir mit: ‘Sie müssen operiert werden.’
‘Wann?’, frage ich. ‘ Jetzt’, sagt er. ‘Jetzt? Was heisst das?’ ‘Jetzt heisst sofort.’[...]
Als die silberne Lifttür zugeglitten ist, sehen wir uns zum ersten mal an. ‘Und wer operiert mich jetzt?’, will ich wissen. ‘Ich’, sagt er.
Wie lange so eine Fahrstuhlreise über sechzehn Etagen sein kann. Dr. W. blickt mich an. ‘Schöne Scheisse, was?’ Mir treten die Tränen in die Augen, ich nicke. Er drückt mir die Hand: ‘Ich werde mein Bestes tun, das kriegen wir schon hin.’ Er sieht mir in die Augen, und ich glaube ihm. Vertrauen kann sehr plötzlich entstehen.”
Trotzdem wird auch gerade an dieser Stelle eine Schwäche sichtbar: Jürgen Leinemann schreibt aus der Ich-Perspektive, aber er behandelt sich nicht wie eine Figur, die charakterisiert, entwickelt, inszeniert werden muss. Darum bleibt er selbst in dem Text merkwürdig blass. Oder sollte dies beabsichtigt sein? Ausdruckt von Bescheidenheit, von Demut (der Text nimmt gegen Ende eine religiöse Wende)?
Aber wie passen dann Passagen ins Bild, bei denen Leinemann seinen Abschied beim Spiegel mit sämtlichen Namen des politischen Who is who Deutschlands schmückt, angefangen bei Richard von Weizsächer über Gerhard Schörder bis Angela Merkel?
Doch zurück zur Ausgangsfrage nach der Textgattung. Lesen wir hier eine Reportage? Wenn es eine wäre, wovon handelte sie? Von Alter, Krankheit, Schmerz, von Glauben, von Tod könnte man argumentieren, doch wäre dies ein Vorwand. Der Text handelt von Jürgen Leinemann. Und das darf er auch.
Jürgen Leinemann hat einen Ausschnitt aus seiner Lebensgeschichte erzählt. Und er bedient sich Mitteln, die zum Repertoire auch - aber keineswegs nur - der Reportage gehören: Zitate, Dialoge, Ortsbeschreibungen, Subjektivität, Perspektive, Stimmungsbilder, etc. Man gratuliert ihm gerne dazu. Doch für den Egon Erwin Kisch-Preis gehört er nicht nominiert.
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27. August 2007
“Es gibt keine Worte” - so titelt die griechische Zeitung Eleftherotypia in ihrer Sonntagsausgabe auf schwarzem Cover und meint damit die Brände auf Evbia und der Halbinsel Peloponnes. Natürlich findet sie dann doch Worte für die Dutzenden Toten, die Hunderten Obdachlosen, für das Versagen der Feuerwehr, der Regierung.
Bei uns findet man in allen Medien sehr viele Bilder, aber relativ wenige Worte über die Ereignisse. Eine Ausnahme ist Gerd Höhler, er berichtet für den Tagesspiegel und den Spiegel vor Ort:
Ziellos stochert der 73-jährige Achilleas mit seinem Krückstock in der Asche herum. Das hier war die Küche seines kleinen Hauses. In der Ecke stehen die ausgeglühten Reste eines Gasherdes. Das Dach ist eingestürzt, verkohlte Balken und rußgeschwärzte Dachpfannen liegen auf dem Boden. “Alles ist verloren”, sagt der alte Mann resignierend, “das ist das Ende.” [...]
“Mein Haus ist abgebrannt, meine Olivenbäume sind Asche - warum ist die Feuerwehr nicht rechtzeitig gekommen?”
Die Analysen über die Ursachen der Brände sind die bekannten: Brandstifter, Bodenspekulanten, Hirten. Etwas aussergewöhnlich der Fokus auf das Versagen der Feuerwehr (die nicht über genügend Personal verfügt) und die Regierung (die als Feuerbekämpfer lieber Parteifreunde statt qualifizierte Fachleute eingestellt hat). In drei Wochen sind Wahlen.
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Passanten stecken den Soldaten eiskalte Limonade zu
9. August 2007
Ullrich Fichtner - Gewinner des Egon Erwin Kisch-Preises 2004 - war drei Wochen unterwegs mit amerikanischen Truppen im Irak. “Der höllische Frieden” heisst die Titelgeschichte im Spiegel vom 6. August 2007. In ihr kommt Fichtner zum Schluss, die Welt sei beim Thema Irak taub geworden für das Wort Frieden. In Wahrheit sei es den Amerikanern gelungen, vielerorts die Ordnung wiederherzustellen.
Wie kommt er zu diesem Schluss? Indem er auf 15 Seiten zehn Amerikaner sprechen lässt:
- Captain Ian Lauer, “Chef der Charlie-Kompanie” in Ramadi;
- General David Petraeus, “Anführer der Operation ‘Iraqi Freedom’”;
- Feldwebel Bobby Lightner, der wenig sagt, auf einem Bild dafür eine hellblaue Tür eintritt;
- eine amerikanische Krankenschwester, die Menthol-Marlboros raucht;
- Lieutenant Colonel Alfred Mycue: “Wissen Sie, ich bin etwas bayerisch, glaube ich”;
- Brigadekommandeur Colonel Rick Gibbs, “den sie ‘den Alten’ nennen”;
- Militärkaplan Doug Brown - “Heulet über Babel, bringt Balsam für seine Wunden”;
- US-Botschafter Ryan Crocker - “einer der besten Kenner des Nahen Ostens [...], und wenn sich einer auskennt in dieser Weltgegend, dann er”;
- Lieutenant Colonel Eric Welsh “der wie ein Skinhead aussieht, aber im Herzen ist er ein grosser Idealist”;
- Unteroffizier Joe Brown, der auf der Kühlerhaube eines Humvees “zur Feier des Lebens” einen “gellenden Triumpfschrei” ausstösst.
Auch drei Iraker werden gehört:
- Ali Chudeir, Geschäftsführer einer Baufirma in Ramadi, der schon mal ein Festmahl auftischt - “das ist bei [ihm] immer so, wenn die Amerikaner kommen”;
- Polizeioberst Mohammed Sahr al-Din, der “die lockeren Amerikaner” lobt;
- Oberstleutnant Ahmed Chalid, Chef der Anti-Terror-Abteilung: “Wir werden es diesen Analphabeten niemals erlauben, unser Land zu regieren”.
Dreimal lese ich den Satz “Es gibt Anlass zur Hoffnung”. Die ersten beiden Male ist es das Zitat von General Petraeus. Das dritte Mal macht sich Fichtner den Satz selbst zu eigen.
Fichtner schreibt auch: “der Terror schwächelt”. Oder: “Es ist ein Rennen im Gang, jeder Tag im irakischen Kalender ist ein historischer”. Und sogar: “Es wurden Helden geboren”.
Den Geschäftsmann Chudeir lässt er als Antwort auf die terroristische Bedrohung sagen: “Deshalb müssen die Amerikaner noch lange bleiben”.
Schreibt Fichtner PR für das Weisse Haus? Kann man sich “eingebettet” in die amerikanische Army überhaupt gegen eine solche Instrumentalisierung wehren? Die Befriedigung der Bush-Administration über eine solchen Berichterstattung dürfte jedenfalls gross sein - vielleicht sogar über jene im fernen Deutschland.
Denn General Petraeus und Botschafter Crocker müssen im September 2007 einen Bericht über den Irak abliefern, der als Basis dienen wird für den Entscheid über einen allfälligen Rückzug. Auch die Kolumne von zwei - wie sich später herausstellte wohl doch nicht so - liberalen Demokraten mit dem Titel “A War We Just Might Win” - erschienen am 30. Juli 2007 - kam da sicher wie gerufen.
Hat der Spiegel hier einen allgemeinen Meinungsumschwung der liberalen Medien ausgemacht, den man nicht verpassen wollte? Oder waren die Eindrücke aus dem friedlichen Ramadi - ehemals Hochburg des irakischen Widerstands - für Fichtner so stark?
Seine Hoffnung kulminiert in folgendem Bild:
“Der Platz vor der Moschee [...] füllt sich mit Menschen, das Freitagsgebet ist zu Ende. Kinder hängen sich wie Trauben an die US-Sldaten, sie zupfen an ihren Hosen, sie buhlen um Aufmerksamkeit, einen Blick, eine Süssigkeit, einen Dollar, sie schauen zu den grossen Fremden wie zu Göttern auf.
Die Amerikaner treffen in der Menge Bekannte, [...], sie werden umarmt und geküsst von bärtigen Männern, Passanten stecken ihnen eiskalte Limonadendosen zu, sie sagen ‘Thank you, Mister’.”
Kritischer ist da der britische Independent. Patrick Cockburn analysiert den Erfolg der Amerikaner in Ramadi (dem Hauptort der Provinz Anbar) so:
“Just as it was becoming evident in the US that the surge was not going anywhere very fast, there came good news from Anbar province in western Iraq. The Sunni tribes were rising against al-Qa’ida, which had overplayed its hand by setting up an umbrella organisation for insurgents called the Islamic State of Iraq. In Sunni areas, it was killing rubbish collectors on the grounds that they worked for the government, shooting women in the face because they were not wearing veils, and trying to draft one young man from each family into its forces. Sunni tribal militiamen backed by the US fought al-Qa’ida in insurgent strongholds such as Ramadi, and attacks on American troops there fell away dramatically. The US administration could portray this as a fresh turning-point.
The White House says it is too early to know if the surge is succeeding, and that it will wait for a security report due next month from General David Petraeus, the top US military commander in Iraq, and the US Ambassador to the country, Ryan Crocker.”
Ullrich Fichtners Reportage im Spiegel fehlt die kritische Distanz. Er glaubt, über die amerikanische Besatzung des Iraks berichten zu können, indem er sich mit den amerikanischen Truppen bewegt und ausschliesslich mit ihren Angehörigen und deren irakischen Freunden spricht. Als einzigen “Experten” zitiert er - den amerikanischen Botschafter. Mit der Bevölkerung kann er wegen der prekären Sicherheitslage - ein Widerspruch in sich - und weil er offenbar nur eine Fotografin und keinen Übersetzer bei sich hat, gar nicht sprechen. In dieser Situation kann man eine Reportage über die amerikanischen Truppen, nicht jedoch über die “Ordnung” im Irak schreiben.
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