Egon Erwin Kisch Preis 2008
2. November 2007
Der Stern und das Verlagshaus Gruner + Jahr teilen mit, dass der Wettbewerb für den Henri Nannen Preis 2008 eröffnet sei. Der Preis wird in fünf Kategorien verliehen, darunter auch für die beste Reportage. Bis 2005 hiess dieser noch Egon Erwin Kisch Preis, was ich eigentlich sympathischer finde. Verliehen wird er - so die Ankündigung - am 9. Mai 2008 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, zu gewinnen gibt es 5′000 Euro.
“Bis zum 15. Januar 2008 können” - so die Medienmitteilung weiter - “Journalisten und Leser Texte und Fotostrecken einreichen, die im Jahr 2007 in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht worden sind.”
Diese Einladung an die Leserschaft ist ja löblich - allerdings sind die Hürden leider ziemlich hoch:
- Das Anmeldeformular gibt es nur als Download (pdf oder rtf). Einmal ausgefüllt muss man es per Post nach Hamburg schicken. Wie wär’s mit einem Online-Formular?
- Zusammen mit dem ausgedruckten und ausgefüllten Formular muss man den Originalartikel einschicken. Kein Problem, ich habe ja immer eine Reserve vorrätig…
- “Zusätzlich bitte sechs Ausfertigungen des veröffentlichten Textes (möglichst ohne Fotos) einreichen”. Kein Kommentar.
- Jetzt muss ich nur noch Namen, Vornamen, Strasse, Postleitzahl, Ort, Telefon, Fax - und ach wie modern - Email - nicht meiner selbst, nein, des Autors eintragen.
Ja, ich glaube die wollen wirklich unbedingt meine Meinung erfahren. Oder etwa doch nicht?
Gespeichert unter Meta, Reportage | |