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27. August 2007

Es gibt keine Worte” - so titelt die griechische Zeitung Eleftherotypia in ihrer Sonntagsausgabe auf schwarzem Cover und meint damit die Brände auf Evbia und der Halbinsel Peloponnes. Natürlich findet sie dann doch Worte für die Dutzenden Toten, die Hunderten Obdachlosen, für das Versagen der Feuerwehr, der Regierung.

Bei uns findet man in allen Medien sehr viele Bilder, aber relativ wenige Worte über die Ereignisse. Eine Ausnahme ist Gerd Höhler, er berichtet für den Tagesspiegel und den Spiegel vor Ort:

Ziellos stochert der 73-jährige Achilleas mit seinem Krückstock in der Asche herum. Das hier war die Küche seines kleinen Hauses. In der Ecke stehen die ausgeglühten Reste eines Gasherdes. Das Dach ist eingestürzt, verkohlte Balken und rußgeschwärzte Dachpfannen liegen auf dem Boden. “Alles ist verloren”, sagt der alte Mann resignierend, “das ist das Ende.” [...]

“Mein Haus ist abgebrannt, meine Olivenbäume sind Asche - warum ist die Feuerwehr nicht rechtzeitig gekommen?”

Die Analysen über die Ursachen der Brände sind die bekannten: Brandstifter, Bodenspekulanten, Hirten. Etwas aussergewöhnlich der Fokus auf das Versagen der Feuerwehr (die nicht über genügend Personal verfügt) und die Regierung (die als Feuerbekämpfer lieber Parteifreunde statt qualifizierte Fachleute eingestellt hat). In drei Wochen sind Wahlen.

Gespeichert unter Ausland, Der Spiegel, Sonntagspresse | |

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